MICHAEL HITZENBERGER
Künstlerbiographie
1958 Geboren in Thomasroith, Vater Arzt, Mutter
Keramikkünstlerin
1990 Abschluß des Studiums „Petrologie“ an der Universität
Innsbruck
1993 selbständige Tätigkeit als Geologe in Thomasroith
1995 Übersiedlung nach Salzburg, Untersbergstraße 3
2007 Anmeldung des Gewerbes Pressefotograf
2007 Mitglied der Berufsvereinigung bildender Künstler
Salzburg – Berchtoldvilla
Ausstellungen:
1984 Zyklus „Algerien“, 15 Bleistiftskizzen von Personen und
Lebenssituationen
5 Landschaftsaquarelle, Werkspräsentationen in Innsbruck
1985 „Griechenland“ Landschaftsfotographien, Leoben
1988 Keramikarbeiten. „Italien“ Reflexionen auf Figurenund
Masken aus dem
italienischen Raum, Thomasroith
1989 „Norwegen“ Landschaftsfotographien, Innsbruck
1992 „Menschen“ 7 Metallskulpturen, Thomasroith
1998 „Schmuck“,
Fotoreflexionen auf Schmuckobjekte
2003 Ausstellung „durch den Computer betrachtet“,
Salzburg
2004 Ausstellung „Sport“, Drucke digitaler
Fotoberbeitungen, Salzburg
2005 Ausstellung „Frauen-Blumen“ Schloß
Rohrbach,St.Josef
2005 Ausstellung „Festspiele“, Triangl,
Salzburg
2005 Ausstellung „Fest-(T)Akt“, Gwandhaus, Salzburg
2006 Mozartkugel „Gwandhaus“ für die
Kunstaktion „Roll on Mozart“
2006 Ausstellung „SPORT-iv-AKT-iv-SPORT,
Garagengalerie, Salzburg
2006 Ausstellung „Mozarts sommer“,
Galerie ILLA, Salzburg
2007 Fotobuch „Salzburger
Festspielimpressionen“
2007 Fotoausstellung „Salzburger
Festspielimpressionen“ Triangl, Salzburg
2007 Ausstellung
und Werkschau Steuerberatungskanzlei Mag. Claudia Tischler
2008 Kinderbuch „Tröpfchens
Freunde“
2008 Quartalsausstellung „Sport-Fest“ Ordination
Dr. Hannelore Salachner-Stengl, Salzburg
2008 Ausstellung
und Werkschau Ordination Dr. Helge Passer, Salzburg
2008 Ausstellung „Planet
Erde“, Stadtmuseum Bad Tölz
Die Auflösung von Form und Farbe
bearbeitete Fotographien
Michael Hitzenberger, geb. in Thomasroith in Oberösterreich,
lebt seit 10 Jahren in der Stadt Salzburg. Der gelernte Geologe ist seit 1984,
also mehr als 20 Jahren künstlerisch tätig. Seit 1985 beschäftigt er sich mit
künstlerischer Fotographie. 1998 begann seine Auseinandersetzung mit der
elektronischen Bearbeitung von Fotos. Die erste Ausstellung von Arbeiten in
dieser Technik gab es 2003, mit dem – bis heute gültigen - programmatischen
Titel: „durch den Computer betrachtet“.
Im Mittelpunkt der „durch den Computer“ betrachteten
Fotographie von Michael Hitzenberger steht die Auflösung von Farbe und Form.
Die einzelnen Bildpunkte des Fotos werden aufgelöst, zusammenfasst und mit
neuen Farbwerten wieder zusammengesetzt. Die Vielzahl der Farben in der
Fotografie reduziert Michael Hitzenberger dabei auf nur wenige Farben. Im
Prozess der Bearbeitung ist das ein malerischer Umgang mit Bildflächen. Das
Ergebnis, der optische Eindruck, erinnert an traditionelle Drucktechniken wie
Farbholzschnitt und Lithographie.
Durch die Reduktion der Form pointiert Michael Hitzenberger
einzelne Details im Foto und bezieht damit inhaltlich Stellung. Seine Bilder
heben sich vor einem ruhigen, meist monochromen Hintergrund ab, nur wenige
Details der Szenen und Personen werden herausgearbeitet und stehen plötzlich
isoliert im Mittelpunkt. Er fokussiert damit den Blick des Betrachters, es
kommen nur jene Charakteristika zum Vorschein, die der Künstler in der
jeweiligen Szene oder Person als
charakteristisch empfindet. Er zwingt dem Betrachter seinen Zugang auf,
das Foto wird zum persönlichen Statement.
Hier, in der Ausstellung werden Fotos zum Thema „Fest und
Sport“ gezeigt. Sie umfasst vor allem Bearbeitungen von Fotos der vergangenen
Festspielsaisonen sowie Fotos von Festen und Sporterreignissen
Die Bilder werden in verschieden Abstufungen der
Fotobearbeitung gezeigt: vom Portrait bis zur Abstraktion. Die Philosophie
Michael Hitzenbergers beim Prozess der Bearbeitung ist dabei die gleiche: durch
Reduktion werden jene individuellen Charakteristika herausgearbeitet, die für
den Künstler bedeutend sind.
Mag. Renate Kitzmantel
Interessante Websites Kunst: bv Berchtoldvilla; MAK Wien; Salzburgmuseum; Museum der Moderne Salzburg;